Silbernes Priesterjubiläum

unseres Pfarrers und Dekans Richard Meier

„Ich will dich rühmen mein Leben lang, in deinem Namen die Hände erheben“. Mit seinem Primizspruch eröffnete Dekan und bischöflich-geistlicher Rat Stadtpfarrer Richard Meier am vergangenen Samstag die Vorarbendmesse in der Further Stadtpfarrkirche Maria-Himmelfahrt. Es war aber nicht nur die Vorabendmesse, sondern auch Dankmesse anläßlich des 25jährigen Priesterjubiläum von Richard Meier. Von diesen 25 Jahren ist der Jubilar bereits nun 15 Jahre Seelsorger in Furth im Wald und nun auch in der neugegründeten Pfarreiengemeinschaft Furth im Wald/Ränkam.
Neupriester Thomas Meier hielt in diesem Jubiläumsgottesdienst die Predigt. Passend zum Evangelium des Tages, in welchem Jesus seinen Jünger Petrus als „Menschenfischer“ bezeichnete, erinnerte der Prediger an seine persönlichen Begegnungen mit Pfarrer Meier. Bei einer dieser Begegnungen soll Richard Meier zu ihm gesagt haben, dass er als Neupriester nun auch bald professionell und berichlich Menschen einfangen darf – einfangen für Gott. Das Programm Jesu zum Menschenfangen, so der Prediger, kann so vielfältig sein. Diesen Programm, den Ruf Jesu, darf man auch heute in vielfacher Art annehmen bespeilsweise als Familie – in der Krankenpflege – in der Seelsorge – in der Friedensarbeit.
Wer dem Ruf Gottes folgt, wird auch getroffen von Kreuz, Leiden und Rückschlägen. Doch viel größer ist die über allem die Freude, die von Gott her kommt. Petri Heil als Gruß der Fischer ist im Sinne des Evangleiums wirklich treffend für die Seelsorge. Denn Petrus wurde beschenkt, die Angst wurde ihm genommen und er hat eine Aufgabe bekommen. In Furth im Wald, so der Neupriester Thomas Meier, ist das Lebensumfeld auch geteilt mit dem Drachenstich. Am Ende der Aufführung erhalten die Hauptakteure immer Blumen als Dank für ihr Engagement. Darum, so Thomas Meier, wird dem Stadtpfarrer von Furth im Wald jetzt auch mit Blumen gedankt für sein 15jähriges Wirken hier in Furth im Wald. Die Pfarrgemeindesprecherin Johann Plach überreichte somit am Ende der Predigt einen Strauß Gladiolen – wie es in Furth beim Drachenstich so üblich ist.
Am Ende des festlichen Gottesdienstes, den der Kirchenchor unter Leitung von Wolfgang Kraus musikalisch gestaltet hatte, dankte Stadtpfarrer Richard Meier allen Menschen, die ihn in seinen 15 Further Jahren begleitet hatten. Sein Dank galt auch den Wohltäterinnen und Wohltätern, ohne die so manches nicht möglich gewesen wäre. Was wäre die Kirche ohne die treuen Beter, die nicht nur an den Sonn- und Feiertagen kommen, sondern auch zu den Werktagsgottesdiensten. Früher, so Pfarrer Meier, war es selbstttverständlich zu zeigen, dass man zur Kirche gehört. Heute werde deswegen vielfach schief angeschaut und so wird ein Bekenntnis zur Kirche ein mutiges Glaubenszeugnis. Feiern sind Zeichen, die von der Osterfreude her kommen. Darum hatten Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung vor der Sakristei zum kleinen Umtrunk nach dem Gottesdienst eingeladen. Und der Further Stadtpfarrer Richard Meier durfte viele Hände schütteln.