Feier zu Ehren unseres Stadtpatrons St. Florian

Einen Volksheiligen geehrt

Der zweite große Patron der Stadt Furth, Sankt Florian, genießt eine große Verehrung. Vor allem die Feuerwehrfrauen und -Männer des Hohenbogenwinkels zeigen, dass sie weiterhin der Fürsprache des Märtyrers vertrauen. Zusammen mit Further Bürgern, Vereinen und Wallfahrern aus Neukirchen b.hl.Blut feiern die „Floriansjünger“ das Gedenken ihres Patrons. Dekan Richard Meier konnte neben den Feuerwehren (auch aus Taus) auch eine große Pilgergruppe von über 50 Wallfahrern begrüßen. Der „Volksheilige“ Florian kann auch heute als Beispiel dienen, wie man seine Kraft und sein Leben für andere einsetzt. Als am stärksten bedrängte und verfolgte Gruppe müssen weltweit die Christen leiden. Das sei nachvollziehbar, so der Dekan: „Das Gute, die Liebe und das Leben fordern ja das Böse heraus“. Christen sollen sich daher immer wieder einsetzen für das Leben – so wie es auch das herausragende Beispiel der Freiwilligen Feuerwehren zeigt. Die Geschichte des Christentums zeige: „letztlich sind immer die Verfolgten die Sieger, denn die gute Seele kann niemand töten“.
In der anschließenden Prozession über den Stadtplatz mit kurzer Andacht werden neben dem Allerheiligsten auch die Figur des Hl. Florian mitgeführt. Der Segen über die Stadt bildete den Abschluß der eindrucksvollen Feierstunde.